Künstlicher Gelenkersatz

Posted on Juni 25th, 2007 in Allgemein by test-herausgeber

Hüftgelenke

Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenk

Diese Operationen werden dann durchgeführt, wenn andere konservative Maßnahmen (Medikamente, Physiotherapie, Spritzen) keine ausreichende Schmerzlinderung mehr bringen, auf dem Röntgenbild eine Arthrose nachweisbar ist und sich die Gelenkfunktion verschlechtert hat.

Diese OP-Verfahren können nicht ambulant durchgeführt werden, deshalb kooperieren wir hierfür mit dem Krankenhaus Spremberg.

Nach der Operation werden Sie intensiv physiotherapeutisch betreut, um die Funktion des Gelenkes wieder herzustellen. Insbesondere beim Hüftgelenksersatz müssen Sie vorsichtig sein und die Empfehlungen der Ärzte beachten, um das Kunstgelenk nicht auszurenken. Bei planmäßigem Verlauf können Sie damit rechnen, ca. 10 Tage nach der Operation zur weiteren Behandlung in die Reha-Klinik verlegt zu werden, wo Sie während eines 3-wöchigen Aufenthaltes optimal nachbetreut werden. Wir kooperieren hier eng mit dem mediclin Reha-Zentrum Spreewald in Burg.

Die Komplikationsrate bei Knie- und Hüftendoprothesen-Operationen ist sehr niedrig (ca. 3-5%). Wie bei jedem operativen Eingriff sollte man sich jedoch darüber klar sein, daß auch bei sorgfältigster Ausführung ein gewisses Restrisiko besteht. Es können in seltenen Fällen Verletzungen von Nerven, Gefäßen oder Knochenbrüche auftreten. Wundheilungsstörungen, Wundinfektionen, Thrombosen und andere Komplikationen sind trotz aller Sorgfalt nie ganz auszuschließen. Für 4 Wochen nach der Operation muß daher die Thrombosevorsorge, in der Regel durch Spritzen, fortgeführt werden.

Ein Problem künstlicher Gelenke ist die langfristig auftretende Lockerung. Zur rechtzeitigen Erkennung ist eine regelmäßige Nachsorge durch unser Praxisteam notwendig. Wird eine Lockerung rechtzeitig nachgewiesen, so ist der operative Austausch der gelockerten Komponente meist möglich.

Ansprechpartner für künstlichen Gelenkersatz:

  • Dr. med. Martin Zoepp
· Hüftgelenk

Der künstliche Hüftgelenksersatz (HTEP) ist die weltweit am häufigsten vorgenommene endoprothetische Operation. Dabei wird die sog. Hüftpfanne im Beckenknochen und der Oberschenkelkopf durch künstliche Gelenkpartner ersetzt. Dieses OP-Verfahren kann nicht ambulant durchgeführt werden, deshalb kooperieren wir hierfür mit dem Krankenhaus Spremberg.

Um eine schnellere Rehabilitation und einen geringeren Blutverlust mit einem ansprechenden kosmetischen Ergebnis zu kombinieren, streben wir einen minimal-invasiven Zugang zum Hüftgelenk an (”Schlüsselloch-Technik”).

Grundsätzlich unterscheidet man zementierte - also mit einem Spezialkleber im Knochen befestigte - und zementfreie Prothesensysteme. Beide Arten der Verankerung sind prinzipiell gleichwertig, es muß individuell entschieden werden, welches Endoprothesenmodell für den Patienten am besten geeignet scheint.

Zementfreie HTEP werden überwiegend bei jüngeren Patienten eingesetzt. Hier gibt es wiederum verschiedene Prothesensysteme, die sich in der Höhe der Krafteinleitung unterscheiden: klassische, über Jahrzehnte bewährte Schaftprothesen, z.B. nach Zweymüller, und neuere Modelle mit weniger Knochenverlust (Kurzschaftprothesen, z.B. nach MAYO), für die es ermutigende mittelfristige Ergebnisse gibt.

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Welches OP-Verfahren und welches Prothesenmodell für Sie am besten geeignet erscheint, besprechen wir im Rahmen der Prothesensprechstunde ausführlich mit Ihnen.

Ein Problem künstlicher Gelenke ist die langfristig auftretende Lockerung. Zur rechtzeitigen Erkennung ist eine regelmäßige Nachsorge durch unser Praxiszentrum notwendig. Wird eine Lockerung nachgewiesen, so ist der operative Austausch möglich.

Ansprechpartner für künstlichen Gelenkersatz:

  • Dr. med. Martin Zoepp
· Kniegelenk

Der künstliche Kniegelenkseratz (KTEP) ist die zweithäufigste endoprothetische Operation.

Hier wird die verschlissene Knorpeloberfläche der Gelenkpartner durch eine Metalloberfläche ersetzt (”Oberflächenersatz”). Dabei wird auf den in mehreren Ebenen exakt zugesägten Oberschenkelknochen eine Metallkappe aufgeschlagen, am Unterschenkel eine dünne Scheibe mit dem verschlissenen Knorpel entfernt und mit einer Metallplatte versehen. Als Gleitschicht zwischen beiden Komponenten dient ein sog. Inlay aus Polyäthylen.

Ist nur die Innenseite des Kniegelenks verschlissen, kann eine sog. Unicondyläre Endoprothese (”Schlittenprothese”) eingesetzt werden.

Bei stärkeren Achsabweichungen (X- oder O-Bein) verwenden wir Endoprothesen, bei denen Ober- und Unterschenkelkomponente durch einen Zapfen miteinander verbunden sind (sog. gekoppelte KTEP).

Innex Implantatsystem

Wir setzen das Innex Implantatsystem ein.

Ein Problem künstlicher Gelenke ist die langfristig auftretende Lockerung. Zur rechtzeitigen Erkennung ist eine regelmäßige Nachsorge durch unser Praxiszentrum notwendig. Wird eine Lockerung nachgewiesen, so ist in der Regel der operative Austausch möglich.

Ansprechpartner für künstlichen Gelenkersatz:

  • Dr. med. Martin Zoepp