Konservative Therapie

Posted on Juni 20th, 2007 in Allgemein by test-herausgeber

Massage

Manuelle Therapie

Beschwerden des Bewegungsapparates sind oft nicht auf strukturelle Störungen allein zurückzuführen, sondern haben ihre Ursache in Funktionsstörungen eines Bewegungssegmentes, sogenannten Blockierungen. Ein typisches Beispiel ist der “Hexenschuß”. Diese Blockierungen können mit manualmedizinischen Verfahren erkannt und behandelt werden.

Tabletten

Medikamentöse Therapie

Um eine schnelle und effektive Beschwerdelinderung zu erreichen und einer Chronifizierung des Schmerzes entgegenzuwirken, ist eine medikamentöse Therapie oft unumgänglich. Für einige Erkrankungen (z.B. Osteoporose) ist die regelmäßige Medikamenteneinnahme das erfolgversprechendste Verfahren. Sprechen Sie mit uns über Ihre Bedenken gegenüber Tabletten, damit wir nicht unnötig Dinge verordnen, die Sie als Patient dann nicht einnehmen. Nicht alle Medikamente, die sinnvoll und notwendig sind, werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt!

Folgende Medikamentengruppen werden in unserem Praxiszentrum häufig angewandt:

  • Analgetika (Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente)
  • Muskelrelaxantien (muskelentspannende Medikamente)
  • Corticosteroide (stark entzündungshemmende Medikamente)
  • Osteologika (den Knochenstoffwechsel beeinflussende Medikamente)
  • Chondroprotektiva (den Knorpelstoffwechsel beeinflussende Medikamente)
  • Sonstige Medikamente (Neuroleptika, Vitamine, Mineralstoffe,…)

spritze

Injektionstherapie (”Spritzenbehandlung”)

Eine sehr effektive Methode, um Medikamente ohne wesentliche Auswirkungen auf den übrigen Körper am Ort der Erkrankung einzusetzen, ist die Injektionstherapie. Dabei werden örtliche Betäubungsmittel (”Lokalanästhetika”, z.B. Lidocain, Procain) oft in Kombination mit entzündungshemmenden Mitteln (Corticosteroiden) gespritzt. Ziel ist hier eine örtliche Schmerzunterdrückung, eine reflektorische Änderung des Stoffwechsels und eine Entzündungshemmung. Es gibt viele verschiedene Injektionstechniken, die in unterschiedlicher Weise wirken, z.B. neuraltherapeutische Verfahren, Nervenwurzelblockaden oder intraartikuläre (Gelenk-) Injektionen. An Gelenken können auch Medikamente zum Einsatz kommen, die den Knorpelstoffwechsel beeinflussen und damit dem Verschleiß entgegenwirken (Chondroprotektiva, z.B. Hyaluronsäure)

Grundsätzlich gilt zu beachten, daß bei allen Injektionsverfahren ein gewisses Infektionsrisiko besteht! Wir sind um größtmögliche Sterilität bemüht, um Infektionen vorzubeugen. Sollten sich dennoch nach einer Spritze Entzündungszeichen zeigen (Rötung, Schwellung, starke Schmerzen, Bewegungseinschränkung), suchen Sie bitte sofort unser Praxiszentrum oder außerhalb der Sprechzeiten die Notaufnahme auf!

Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, kommen bestimmte Spritzenverfahren für Sie nicht in Frage. Bitte informieren Sie uns daher über die Einnahme solcher Medikamente (Falithrom, Marcumar,…)!

TENS-Gerät

Physiotherapie

Die Physiotherapie stellt eine weitere wichtige Säule der konservativen Behandlung dar. Im Rahmen der Physiotherapie kommen viele unterschiedliche Verfahren und Techniken zum Einsatz, die auf Ihr Krankheitsbild abgestimmt werden. Sie erhalten von uns ein Heilmittelrezept, mit dem Sie eine physiotherapeutische Praxis Ihrer Wahl aufsuchen können.

Krankengymnastische Konzepte verbessern die Beweglichkeit, gleichen koordinative und muskuläre Defizite aus oder trainieren Funktionsabläufe. Manualtherapeutische und osteopathische Verfahren lösen Blockierungen und reflektorische Störungen.

Wärme entspannt die Muskulatur und beeinflusst den Stoffwechsel. Sie wird z.B. durch Packungen oder elektrotherapeutische Verfahren erzeugt. Elektrotherapie beeinflusst auf verschiedenen Wegen die Schmerzleitung.

In unserem Praxiszentrum kommen im Rahmen der Schmerztherapie TENS-Geräte zum Einsatz. Diese können Sie zu Hause selbst anwenden, nachdem Sie bei uns in die Handhabung eingewiesen wurden. Die Verordnung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Massagetechniken kommen nur selten zur Anwendung, da ihre Wirksamkeit wissenschaftlich umstritten ist.

Softlaser

Softlaser-Therapie

Bei einer Reihe von Erkrankungen kann eine Softlaser-Behandlung sinnvoll die Heilung unterstützen. Hierbei wird über die Wärmewirkung eine örtliche Muskelentspannung erreicht. Außerdem erfolgt eine starke Anregung des Zellstoffwechsels, was zu einer beschleunigten Heilung nach Verletzungen einerseits und einer Schmerzreduktion andererseits führt.

Dieses Therapieverfahren können wir Ihnen jedoch nur auf Selbstzahlerbasis anbieten, da es nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.